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Eissmann entwickelt Unsichtbaren Airbag

Nach mehrjähriger intensiver Forschungsarbeit erhielt Eissmann Anfang 2008 das Patent für das neuartige Airbagschwächungsverfahren für Oberflächenmaterialien.

Eissmann ist es gelungen mittels Perforation des Leders eine kundenspezifische Schwächung des Oberflächenmaterials zu erzeugen, welche aus dem Fahrzeuginnenraum nicht zu sehen ist und somit völlige Designfreiheit ermöglicht. Sichtbare Sicherheitsbauteile, sichtbare Nähte sowie designtechnische Forderungen gehören nun der Vergangenheit an. Beim „Unsichtbaren Airbag“ ist es nicht mehr erforderlich die Sollbruchstelle parallel zu den Ziernähten zu setzen. Durch die gesteuerte Mikroperforation ist stattdessen jede gewünschte Geometrie prozesssicher realisierbar.

Das neuartige Verfahren kann bei allen oberflächen-kaschierten Umfängen mit Splitlinie eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind der Fahrerairbag, der Beifahrerairbag oder der Knieairbag.

Die funktionellen Anforderungen unter gleichzeitiger Einhaltung der Designvorgabe „Unsichtbarkeit“ stellten eine große Herausforderung dar, die speziell beim Werkstoff Leder als technisch sehr anspruchsvoll einzustufen ist.

Erfolgreich abgeschlossene Schussversuche, Sonnenlichtsimulationen und Klimawechseltests gewährleisten absolute Prozesssicherheit für die geforderten Automobilstandards. 

Aufgrund der Produktinnovation ist es der Eissmann-Gruppe in kürzester Zeit gelungen, wesentliche Auftragsumfänge im Premiumbereich zu gewinnen. Das neu entwickelte Verfahren kommt ab Oktober 2009 in der Serienproduktion zum Einsatz.