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Studenten der Firma Eissmann unterrichten Gymnasiasten

"Einen Betrieb in den Horizont der Schüler bringen". So lautete das Ziel für drei BA-Studenten der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, als es galt zwei siebte Klassen im Fach GWG (Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde) zu unterrichten. In Eigenregie planten die Studenten vier Unterrichtseinheiten je Klasse, um diese dann am Graf-Eberhard-Gymnasium in Bad Urach zu halten.

Roland Schaich, Geographielehrer am GEG, stellte seine Unterrichtsstunden zur Verfügung. Er lobte die Kooperationsbereitschaft des Unternehmens Eissmann und schätzt die Vielfalt der Möglichkeiten, die diese Art der Zusammenarbeit ermöglicht. Praktisches Wissen der Studenten sei mehr Wert als die theoretischen Grundlagen aus Lehrbüchern. Auch für die Studenten war dies ein spannendes Erlebnis. "Selbst noch einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben, wie es ist, 14 Jahre jung zu sein, war eine spannende Sache.", sagt BA- Student Lucas Butterstein. "Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Vorwissen die Schüler schon besitzen.", regt Manuel Straßer an. Insgesamt gibt es bei der Kooperation nur Gewinner. Seitens der BA-Studenten Lucas Butterstein, Manuel Straßer und Marcel Thiel die Tatsache das vorhandene Grundwissen vertiefen und praktisch anwenden zu können. Oder von Seiten der Schüler und der Schule, praktisches Fachwissen in den Unterricht einzubauen. 

Die schon in der Vergangenheit gelebte Kooperation zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb wurde dadurch weiter intensiviert und ist mittlerweile fester Bestandteil der Ausbildungsstrategie. Weitere Aktionen zur Berufsorientierung in Schulen bis hin zu Hochschulkooperationen sind derzeit in Planung. " Wir möchten die Schulen auch zukünftig engagiert und praxisnah begleiten," so Ausbildungsleiterin Sabrina Rall.

Nicht zuletzt profitieren Schule und Wirtschaft gleichermaßen von dieser Zusammenarbeit, da angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels kein Talent zu früh entdeckt werden kann.